Die Solisten bei J.S. Bach Messe h-Moll am 22.10.2000

Kirsten Schierbaum (Sopran)
Kirsten Schierbaum (Sopran) studierte zunächst in Mainz Schulmusik mit Hauptfach Gesang sowie Musikwissenschaft und Germanistik, bevor sie 1995 ihre Gesangsausbildung bei Frau Prof. Heuer-Christen in Freiburg fortsetzte. Dort war sie aktives Mitglied der Opernschule und sang u.a. die Titelpartie in "Die Kluge" von C. Orff und die Serpetta in Mozarts "Gärtnerin aus Liebe". Das besondere Interesse von Kirsten Schierbaum gilt der Neuen Musik und führte zu mehreren Uraufführungen und Rundfunkaufnahmen. 1995 gewann sie den 2. bundesdeutschen Schulmusiker-Wettbewerb im Fach Solo-Gesang. Seit Beginn der Spielzeit 2000/2001 ist sie Mitglied der Opernwerkstatt des Staatstheaters Wiesbaden.


Ibolya Verebics (Mezzosopran)
Ibolya Verebics (Mezzosopran) geboren in Györ (Ungarn), studierte in Budapest bei Judith Sandor, Csaba Végvari und Boldizár Keönch.Anschließend bildete sie ihre Stimme bei Elisabeth Schwarzkopf sowie Luciano Pavarotti weiter aus. Bei Internationalen Wettbewerben wurde sie mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, so z.B. 1985 beim Vinas-Lieder-Wettbewerb in Barcelona, 1987 beim BBC-Wettbewerb in Cardiff und 1988 beim Pavarotti-Wettbewerb in Philadelphia und New York. Sie gastiert regelmäßig beim Haydn-Musikfestival in Eisenstadt, beim Europäischen Musikfest in Eisenstadt, beim Europäischen Musikfest der Bachakademie Stuttgart und bei den Internationalen Wolfegger Konzerten. Seit 1986 ist sie Mitglied der Ungarischen Staatsoper Budapest, Zahlreiche Tourneen mit namhaften Dirigenten wie Antal Dorati, Adam Fischer, Eric Ericson und Peter Schreier führten sie ins In- und Ausland. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie Schallplattenproduktionen (z.B. Mozarts c-Moll-Messe unter der Leitung von Helmuth Rilling) haben der Sängerin hervorragende Kritiken eingebracht.

Bernhard Gärtner (Tenor)
Bernhard Gärtner (Tenor) studierte in seiner Heimatstadt Karlsruhe Schulmusik und Musikwissenschaft. Nach dem Examen folgten eine Ausbildung im Fach Dirigieren in Freiburg und die Intensivierung seiner Gesangsstudien bei Aldo Baldin, Denis Hall und Ion Buzea. 1989 gab er an der Grand Opera in Genf sein Operndebut. Gastverträge führten ihn seither u.a. an die Opera Comique Paris und an die Opernhäuser von Frankfurt, Karlsruhe, Stuttgart und Darmstadt. Dabei interpretierte er so unterschiedliche Partien wie z.B. den Belmonte in Mozarts "Entführung aus dem Serail", den Grafen Almaviva in Rossinis "Barbier von Sevilla" und den Werther in Massenets gleichnamiger Oper. Bernhard Gärtner war Gast zahlreicher Festivals im In- und Ausland, arbeitet regelmäßig mit allen deutschen Rundfunkanstalten zusammen und unterrichtet an der Musikhochschule Stuttgart Gesang. Zahlreiche Liederabende vervollständigen seine sängerische Tätigkeit.


Ekkehard Abele (Bassbariton)
Ekkehard Abele (Bassbariton) studierte zunächst Kirchenmusik und später Gesang in Freiburg, Saarbrücken und zuletzt bei Kurt Widmer in Basel. Wesentliche Impulse für seine sängerische Entwicklung erhielt er bei Eugene Rabine in Weimar. 1996 war er Preisträger beim Internationalen Bachwettbewerb Leipzig. Im Bereich der alten Musik arbeitet er regelmäßig mit Dirigenten wie Hermann Max und Thomas Hengelbrock zusammen und wirkt daneben als Gast im Ensemble Movimento oder im Orlando-di-Lasso-Ensemble mit. Er trat u.a. beim Warschauer Herbst, bei Wratislawia Cantans, den Wiener Festwochen und den Münchener Opernfestspielen auf. Außerdem war er bei Produktionen der Young Opera Company Freiburg zu hören, zuletzt als Tarquinius in Brittens "The rape of Lucretia" und als Smirnovin Waltons "The bear".



Barockensemble Stuttgart
Das Barockensemble Stuttgart wurde 1976 von dem Geiger Wolfgang Rösch gegründet. Seine Mitglieder sind Solisten, Mitglieder verschiedener Orchester und Musikstudenten. Das Interesse gilt jedoch keineswegs ausschließlich der Musik des Barock. So spielt das Ensemble Stuttgart Kompositionen für Kammerorchester wie z.B. die Brandenburgischen Konzerte, Sinfonien von Haydn, Mozart, Schubert und Solo-Konzerte. Daneben widmet es sich der Kammermusik und interpretiert u.a. Sextette von Brahms und Tschaikowsky, Mendelssohn-Oktett und zeitgenössische Kompositionen, die zum Teil für das Ensemble Stuttgart geschrieben wurden. Konzerte in Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien und Monaco sowie Schallplatten und Rundfunkproduktionen zeugen von der regen Tätigkeit des Ensembles.